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blueant

Akzeptierte Gründe für's Fremdgehen

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 17 Stunden, schrieb böser0Wolf:

Wir sind alles samt aus dem gleichen Grund hier............SEX Und dann soll das jeder für sich selber entscheiden. Es gibt Millionen gründe fremd zu gehen, und leider nur sehr wenige um es nicht zu tun. LG

Darf ich bitte für mich selbst entscheiden, aus welchem Grund ich hier bin? 

 

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Judogirli
Geschrieben
Am 18.9.2016 at 08:20, schrieb Frau_Lust:

Und sobald einer der beiden betroffenden dicht macht, den Partner und seine Wünsche ignoriert, so konservativ ist, dass er nicht mal einmal darüber reden kann oder will, dann sollte sich der Partner der sich zurück gestellt fühlt, bzw. es ist, sich das Recht herausnehmen zu sagen: "Wer nicht will der hat schon!"

Wie gesagt: Fremdgehen ist nicht, wenn man naschen, spielen, Spaß haben geht, sondern wenn man sich einen Harem hält oder aufbaut! Nix anderes! Denn sonst würde man mit jeder Masturbation auch mit sich selbst fremdgehen!

Ganz viele Dinge spielen eine Rolle, wann eine Trennung sinnig ist und wann nicht! Solange aber es aber noch ganz viele Dinge gibt, die man gemeinsam mit seinem Partner erlebt, macht und zusammenhaltend hat, sollte man es auch fortführen!

Sobald mein Partner nicht mehr mit mir redet und dicht macht. Wenn wir aneinander vorbei leben. Wenn ich und meine Wünsche ihm scheißegal sind, dann sehe ich auch keinen Grund, so einem Menschen überhaupt noch Zeit zu opfern. Dann mache ich Schluss und suche mir einen Mann, der mich auch zu schätzen weiß.

Das ist auch mal eine interessante Definition von "fremdgehen". Ab wie viel Männern geht man fremd? Die ersten zwei sind gratis und fremdgehen ist es ab dem dritten? Oder ab wie viel Mal/wie viel Männern ist es fremdgehen?

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Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb Judogirli:

Sobald mein Partner nicht mehr mit mir redet und dicht macht. Wenn wir aneinander vorbei leben. Wenn ich und meine Wünsche ihm scheißegal sind, dann sehe ich auch keinen Grund, so einem Menschen überhaupt noch Zeit zu opfern. Dann mache ich Schluss und suche mir einen Mann, der mich auch zu schätzen weiß.

Das ist auch mal eine interessante Definition von "fremdgehen". Ab wie viel Männern geht man fremd? Die ersten zwei sind gratis und fremdgehen ist es ab dem dritten? Oder ab wie viel Mal/wie viel Männern ist es fremdgehen?

Na also, man muss schon schauen. Wenn ein Paar rein gar nichts mehr zusammen anfangen und erleben kann, dann ist eine Trennung der sicherlich beste Weg. Jedoch und das ist das was ich meinte und auch mehrfach schrieb, wegen einer Sache, zB dem Sex eine Ehe kaputt zu machen oder aufzugeben, macht in meinen Augen keinen Sinn! Es dreht sich in einer Beziehung nicht alles nur um die Erotik.:P

Viele Punkte, wie gemeinsame Rituale, Hobbys, Gemeinsamkeiten etc. machen das Gemeinsame erst aus, und Sex gehört nur mal dazu. Und wenn der nicht mehr gegeben ist, dann holt man sich den bitte woanders. 

 

Und es geht hier nicht um die Defination mit wie vielen Partnern es fremdgehen ist, denn wenn man fremdgeht, dann tut man es schon mit dem ersten Seitensprung!

 

Judogirli
Geschrieben

Erst schreibst du:

Zitieren

Fremdgehen ist nicht, wenn man naschen, spielen, Spaß haben geht

Was genau meinst du damit? Ich habe da Sex verstanden, also schon einen Seitensprung. Und das ist jetzt doch fremdgehen?

Ich bin auch schon fremdgegangen. Ich hatte danach ein schlechtes Gewissen. Aber letztendlich war da die Beziehung auch schon am Ende, eine Trennung unausweichlich und der Mann es einfach nicht wert.

Aber nur wegen einem gemeinsamen Hobby und gemeinsamen Mahlzeiten (Ritualen) bei einem Partner zu bleiben ist nichts für mich. Sex ist doch das, was eine Beziehung von einer Freundschaft unterscheidet. Soll man lieber wie Geschwister zusammenbleiben weil der Gewohnheitstrott halt so bequem ist?

Schlechter oder fehlender Sex ist doch nicht die Ursache für eine Trennung, sondern das Symptom dafür, dass die Beziehung nicht mehr in Ordnung ist.

Und in einer guten Beziehung kann man darüber reden, und wenn man den Partner nicht befriedigen kann/will ihm die Erlaubnis geben den Sex anderweitig auszuleben. Und dann ist es auch kein fremdgehen. Fremdgehen ist für mich dann, wenn es heimlich gemacht wird.

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OneNo
Geschrieben
vor 7 Stunden, schrieb Frau_Lust:

Jedoch und das ist das was ich meinte und auch mehrfach schrieb, wegen einer Sache, zB dem Sex eine Ehe kaputt zu machen oder aufzugeben, macht in meinen Augen keinen Sinn! Es dreht sich in einer Beziehung nicht alles nur um die Erotik.

Dem gegenüber:

Jedoch, und das ist das, was ich meinte und auch mehrfach schrieb, wegen einer Sache, z.B. Gewalt in der Partnerschaft eine Ehe kaputtzumachen oder aufzugeben, macht in meinen Augen keinen Sinn! Es dreht sich in einer Beziehung nicht alles nur um körperliche Gesundheit.

Den Satz einfach einmal wirken lassen...

Warum ich ihn schrieb? Es wird sehr gern die Aussage verwendet, es sei doch nur eine einzige Sache, eine Kleinigkeit, nur Sex, nichts Wichtiges. Manchmal werden sogar Vergleiche herangeführt, die darauf Bezug nehmen, daß man sich doch auch nicht trennen würde, wenn der Partner nur schlecht kocht und man deswegen auswärts ißt (ein absolut blödsinniger Vergleich, der noch dazu das grundlegende Problem vernachlässigt: Geht man dann allein ins Restaurant und läßt den Partner daheim zurück, wo er einsam und unglücklich essen muß - oder geht man gemeinsam zum Essen?).

Wie sieht es aber bei Gewalt in der Ehe aus? Wenn der Rest absolut "harmonisch" ist und dem Partner nur ab und zu die Hand ausrutscht, da er einfach das Bedürfnis dazu verspürt? Wer würde dann die Position vertreten, es sei doch nicht schlimm. Worauf ich hinaus möchte: Mit solchen Aussagen macht man es sich ziemlich leicht und hinterfragt nicht.

Wenn man nun noch in Betracht zieht, daß es ziemlich schmerzt, geschlagen zu werden - und man dies mit der Tatsache vergleicht, daß es ebenso schmerzt, wenn man belogen und hintergangen wird, dann wirkt das von mir gewählte Beispiel gar nicht mehr so weit hergeholt.

Ich gestehe gern zu, daß Partnerschaften einer gewissen Dynamik unterliegen und Situationen entstehen können, die mir aus meiner bisherigen Beziehungsvergangenheit nicht bekannt sind. Solche Aussagen jedoch - das von mir gewählte Zitat - sind keine, die man leichtfertig äußern sollte, da sie aufzeigen, daß man sich selbst nur eine Rechtfertigung liefern will, ohne auf den Partner einzugehen.

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Geschrieben

Was ich noch gerne in den Raum stellen möchte, dass sicher auch die Angst vor einer Trennung, explizit Scheidung, eine große Rolle spielt. Angst vor dem, was vielleicht alles passieren könnte... - die möglichen Auswirkungen bis hin zur Kettenreaktion.

In der Regel glaubt man ja den Partner zu kennen. Vielleicht gab es sogar während der vorangegangenen Jahre schon Hinweise oder Andeutungen in die Richtung, man würde es nicht verkraften den Partner zu verlieren, könne nicht ohne ihm leben.

Ein labiler Mensch kann mit einer Trennungssituation vermutlich schlechter umgehen, doch in Extremsituationen kann auch das Verhalten eines starken Menschens durchaus ganz anders ausfallen, als erwartet. Da kommt sicher der Eine oder Andere in Gewissenskonflikte und fragt sich, ob er den harten Cut machen soll oder lieber das "Versteckspiel" wählt?

Dazu sollte man sich auch einmal die Zahlen des Statistischen Bundesamtes über Suizidfälle in Deutschland anschauen. Ein häufiger Grund ist Liebeskummer, Trennung vom Partner. Und wer möchte schon gerne der Grund für einen Selbstmord sein? Gut, jetzt könnte man entgegensetzen, dass wenn das "Versteckspiel" auffliegt, gleiches geschehen kann. Aber man wägt in der Regel ab...

Dann kommt mir gerade noch der Film "Der Rosenkrieg" mit Michael Douglas und Kathleen Turner in den Sinn. Ein Drama, okay, nur ein Film, aber so schaut es auch manchmal in der Realität aus, wenn auch nicht oft mit diesem tragischen Ausgang. Dürfte trotzdem der Horrortripp schlechthin sein, alleine schon der Gedanke.

Die ganzen Fälle, wo ein Familienvater in der Verzweiflung über den "Verlust" seiner geliebten Familie selbige inkl. seiner Person auslöscht oder der Ehemann, der nach einer Scheidung finanziell vor dem Ruin steht und keine Zukunftsperspektive mehr sieht.

Ich glaube nicht, dass es sich jeder Fremdgänger so einfach macht und nicht über Alternativen, Kompromisse, seiner Verantwortung und die möglichen Folgen nachdenkt, sondern es eher eine Abwägung von Für und Wider ist unter Einbeziehung der eigenen Wünsche und Hoffnungen. Und mit Sicherheit möchte er seinem Partner nicht böswillig schaden.

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Geschrieben
vor 15 Stunden, schrieb OneNo:

Dem gegenüber:

Jedoch, und das ist das, was ich meinte und auch mehrfach schrieb, wegen einer Sache, z.B. Gewalt in der Partnerschaft eine Ehe kaputtzumachen oder aufzugeben, macht in meinen Augen keinen Sinn! Es dreht sich in einer Beziehung nicht alles nur um körperliche Gesundheit.

Den Satz einfach einmal wirken lassen...

Warum ich ihn schrieb? Es wird sehr gern die Aussage verwendet, es sei doch nur eine einzige Sache, eine Kleinigkeit, nur Sex, nichts Wichtiges. Manchmal werden sogar Vergleiche herangeführt, die darauf Bezug nehmen, daß man sich doch auch nicht trennen würde, wenn der Partner nur schlecht kocht und man deswegen auswärts ißt (ein absolut blödsinniger Vergleich, der noch dazu das grundlegende Problem vernachlässigt: Geht man dann allein ins Restaurant und läßt den Partner daheim zurück, wo er einsam und unglücklich essen muß - oder geht man gemeinsam zum Essen?).

Wie sieht es aber bei Gewalt in der Ehe aus? Wenn der Rest absolut "harmonisch" ist und dem Partner nur ab und zu die Hand ausrutscht, da er einfach das Bedürfnis dazu verspürt? Wer würde dann die Position vertreten, es sei doch nicht schlimm. Worauf ich hinaus möchte: Mit solchen Aussagen macht man es sich ziemlich leicht und hinterfragt nicht.

Wenn man nun noch in Betracht zieht, daß es ziemlich schmerzt, geschlagen zu werden - und man dies mit der Tatsache vergleicht, daß es ebenso schmerzt, wenn man belogen und hintergangen wird, dann wirkt das von mir gewählte Beispiel gar nicht mehr so weit hergeholt.

Ich gestehe gern zu, daß Partnerschaften einer gewissen Dynamik unterliegen und Situationen entstehen können, die mir aus meiner bisherigen Beziehungsvergangenheit nicht bekannt sind. Solche Aussagen jedoch - das von mir gewählte Zitat - sind keine, die man leichtfertig äußern sollte, da sie aufzeigen, daß man sich selbst nur eine Rechtfertigung liefern will, ohne auf den Partner einzugehen.

Sooooooooooooooooooooo moin zusammen,

 

also...

wie kann man denn Gewalt in einer Oartnerschaft, Körperliche Gewalt mit Fremdgehen gleich setzen?

Es artet nun in zig Richtungen aus.

Zum Thema Gewalt:

Wenn sich eine Frau oder aber ein Mann in einer Ehe/ Beziehung schlagen und vermöbeln lässt, dann ist das eine Sache!

Wenn Sie den Absprung daraus nicht schafft, eine andere Sache.

Wenn sie sich aber rein gar nicht rennen will,m dann ist das eine andere Sache!

Gründe dafür sind: Verlustängste, Scham, sie verloren durch Aufgabe ihrem Partner zuliebe Freunde, Familie, Bekannte, Menschen die einen sehen und vielleicht mal kurz anhören, die das nicht verstehen, sie meinen das sie es verdient haben sich so scheisse behandeln lassen zu müssen, gestörtes Selbstbild, kaputtes Selbstvertrauen, - zu wenig Selbsbewusstsein: Angst es alleine nicht zu schaffen, wegen Kinder, Angst vor Rache des Ehepartners, Geldnot, Angst als krank hin gestellt zu werden, Viele Frauen wollen, dass die Gewalt, nicht aber die Beziehung aufhört. Die Gründe für ihr Bleiben sind vielfältig: Liebe, Hoffnung, Unterwerfung aus mangelndem Selbestbewusstsein, finanzielle Belastunghen, Sorgen, Familie und gaaaaaaaaaaaanz viele Sachen etc.

Auch hier

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gehören 2 Menschen

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dazu! Einer der die Handlung ausübt: Und das Schlagen ist nie gerechtfertigt und einer der es mit sich machen lässt!

 

Oft ist es auch so, dass sich häusliche Gewalt nicht binnen Sekunden, sondern schon länger ankündigt:

  • Am Anfang stehen Demütigungen, Beleidigungen, Bloßstellungen und Diskriminierungen an der Tagesordnung.
  • Gewalthandlungen folgen in immer kürzeren Abständen und immer unberechenbarer und aggressiver folgen.
  • Nach den Gewaltausbrüchen folgen Versöhnungen und Versprechen, die nicht eingehalten werden.
  • Die Täter überspielen und versuchen auf perverse Ausreden Art, ihr gewalttätiges Handeln zu entschuldigen und zu bagatellisieren. Sie versuchen dem Opfer eine Schuld zu geben. Ausreden wie „Ausrutscher“, „Alkohol“, „Arbeit scheisse“ oder „Sie hat mich halt provoziert“ werden vorgeschoben. Manchmal werden ganz kuriose Geschichten erfunden!

und wer einmal schlägt, der tut es erfahrungsgemäß immer wieder!

 

Und wieder zurück zum eigentlichen Thema: JEDER MUSS FÜR SICH ABWÄGEN, OB ER SEINEN PARTNER BETRÜGT IN DEM ER EBEN FREMDGEHT ODER NICHT!

Man kann es nicht pauschal zulassen oder abwägen!

Aber es mit häuslicher Gewalt zu Vergleichen ist ein absolutes NOGO!

 

 

 

 

Geschrieben
vor 12 Stunden, schrieb Wallabybaby:

Was ich noch gerne in den Raum stellen möchte, dass sicher auch die Angst vor einer Trennung, explizit Scheidung, eine große Rolle spielt. Angst vor dem, was vielleicht alles passieren könnte... - die möglichen Auswirkungen bis hin zur Kettenreaktion.

In der Regel glaubt man ja den Partner zu kennen. Vielleicht gab es sogar während der vorangegangenen Jahre schon Hinweise oder Andeutungen in die Richtung, man würde es nicht verkraften den Partner zu verlieren, könne nicht ohne ihm leben.

Ein labiler Mensch kann mit einer Trennungssituation vermutlich schlechter umgehen, doch in Extremsituationen kann auch das Verhalten eines starken Menschens durchaus ganz anders ausfallen, als erwartet. Da kommt sicher der Eine oder Andere in Gewissenskonflikte und fragt sich, ob er den harten Cut machen soll oder lieber das "Versteckspiel" wählt?

Dazu sollte man sich auch einmal die Zahlen des Statistischen Bundesamtes über Suizidfälle in Deutschland anschauen. Ein häufiger Grund ist Liebeskummer, Trennung vom Partner. Und wer möchte schon gerne der Grund für einen Selbstmord sein? Gut, jetzt könnte man entgegensetzen, dass wenn das "Versteckspiel" auffliegt, gleiches geschehen kann. Aber man wägt in der Regel ab...

Dann kommt mir gerade noch der Film "Der Rosenkrieg" mit Michael Douglas und Kathleen Turner in den Sinn. Ein Drama, okay, nur ein Film, aber so schaut es auch manchmal in der Realität aus, wenn auch nicht oft mit diesem tragischen Ausgang. Dürfte trotzdem der Horrortripp schlechthin sein, alleine schon der Gedanke.

Die ganzen Fälle, wo ein Familienvater in der Verzweiflung über den "Verlust" seiner geliebten Familie selbige inkl. seiner Person auslöscht oder der Ehemann, der nach einer Scheidung finanziell vor dem Ruin steht und keine Zukunftsperspektive mehr sieht.

Ich glaube nicht, dass es sich jeder Fremdgänger so einfach macht und nicht über Alternativen, Kompromisse, seiner Verantwortung und die möglichen Folgen nachdenkt, sondern es eher eine Abwägung von Für und Wider ist unter Einbeziehung der eigenen Wünsche und Hoffnungen. Und mit Sicherheit möchte er seinem Partner nicht böswillig schaden.

Die Psyche ist oft der Grund, welches zum Hindernis für viele Wege ist, da sie dadurch versperrt werden!

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch nicht ienfach mal eben so durch die Betten hüpft (außer krankhafter Sexsucht) und sich schon Gedanken darüber macht, ob er es tun wird oder nicht.

Was ein Mensch der fremdgeht, eine Affäre hat aber gewiss nicht will, ist es mit seiner Lust, die für den der sie  nicht erträgt echt zur Last werden kann, zur Last fallen. Und da finde ich es eine galante Anhilfe und Abwechslung sich in dem Gebiet anderweitig zu bedienen und zu helfen, indem man sich mal die Zeit und die Lust nimmt an sich und für sich etwas zu tun und zu machen, und die Erotik zu genießen.

So ist der Mensch der es tut, auch ausgeglichener!

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und über gut oder schlecht zu urteilen, steht niemanden zu!

 

 

 

OneNo
Geschrieben
vor 35 Minuten, schrieb Frau_Lust:

Sooooooooooooooooooooo 

Du hast nicht gelesen, was ich schrieb.

Es ist jedoch interessant, daß Du in einem Beispiel, in welchem es um häusliche Gewalt geht, aus der Sicht des Geschlagenen sprichst - im Beispiel des Fremdgehens jedoch nicht aus der Sicht des Belogenen und Betrogenen.

Lies Dir das Zitat, welches ich von Dir gewählt habe, und meinen ersten Absatz, den ich schrieb, gern noch einmal durch.

Du schriebst aus der Sicht des Fremdgehers. Ich schrieb aus der Sicht des Schlägers.

Und wenn Du die Gemeinsamkeit aus häuslicher Gewalt und des Fremdgehens nicht erkennst (Stichwort: Schmerz, zerbrochenes Vertrauen, fehlende Wertschätzung, Demütigung), dann ist auch das bereits eine sehr deutliche Aussage.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 55 Minuten, schrieb OneNo:

Du hast nicht gelesen, was ich schrieb.

Lies Dir das Zitat, welches ich von Dir gewählt habe, und meinen ersten Absatz, den ich schrieb, gern noch einmal durch.

Du schriebst aus der Sicht des Fremdgehers. Ich schrieb aus der Sicht des Schlägers.

Und wenn Du die Gemeinsamkeit aus häuslicher Gewalt und des Fremdgehens nicht erkennst (Stichwort: Schmerz, zerbrochenes Vertrauen, fehlende Wertschätzung, Demütigung), dann ist auch das bereits eine sehr deutliche Aussage.

Ne ne...

Zitieren

Es ist jedoch interessant, daß Du in einem Beispiel, in welchem es um häusliche Gewalt geht, aus der Sicht des Geschlagenen sprichst - im Beispiel des Fremdgehens jedoch nicht aus der Sicht des Belogenen und Betrogenen.

Weil ich der Meinung bin, dass es einen Grund gibt bzw. geben kann und dazu ganz klar in meinen Augen 2 Menschen gehören.

Da ist nicht einer alleine Schuld!

_____________________________________________________________________

 

Du hast meine Aussage umgebaut und völlig anders gestellt. Mit einem Punkt den man als Vergleich, auch wenn die Verletzte Opferrolle erkennbar ist, absolut unpassend ist!
 

Zitieren

Mein Satz:

Jedoch und das ist das was ich meinte und auch mehrfach schrieb, wegen einer Sache, zB dem Sex eine Ehe kaputt zu machen oder aufzugeben, macht in meinen Augen keinen Sinn! Es dreht sich in einer Beziehung nicht alles nur um die Erotik.

Dem gegenüber:

Zitieren

Dein Satz:

Jedoch, und das ist das, was ich meinte und auch mehrfach schrieb, wegen einer Sache, z.B. Gewalt in der Partnerschaft eine Ehe kaputtzumachen oder aufzugeben, macht in meinen Augen keinen Sinn! Es dreht sich in einer Beziehung nicht alles nur um körperliche Gesundheit.

Also ich kenne beide Seiten! Und mal angemerkt, mein Ex Partner war ein brutaler Schläger. Ich kenne also auch diese Seite! Ich habe damals auch nie verstanden, warum Frauen das mit sich machen lassen können, aber die Antwort lernte ich im Laufe des Lebens kennen! Und die verlogenen Ausreden für jeden Schlag tuen fast mehr weh, als der Schlag selber! Doch er musste damit nicht rumlaufen, ihm war es ja in dem Moment als er schlug egal. 

Und nun ist dies der interessante Teil: In dem Moment des Geschehens ist es egal! Das bedeutet es gibt eine Phase, eine Vor, Jetzt und Nachzeit. Er wusste bevor er ausgeholt hat, dass er es tun wird. Egal war es ihm als er es tat und angeblich tat es wie in einem Blackout ihm hinterher leid!

Es ist also ein Verfahren, könnte man sagen!

Und genau so läuft das im Leben ja auch ab. Auch ein Fremdgänger denkt vorher darüber nach ob er es tut und warum er es tut. In dem Moment in dem er es tut, ist es ihm egal, denn er denkt da nur an sich, was dann hinterher ist, das kann nur er selber wissen.

Sicherlich, damals ist mir ein Ausrutscher auch passiert, musste ich mittendrin abbrechen, weil mir Treue immer wichtig war. Jedoch lernt man im Laufe des Lebens einiges Kennen und auch die Ansichten ändern sich! Und somit auch diese.

´Wann beginnt Treue und wann beginnt Untreue!

Zitieren

 

Soll man sich da ein Leben lang mit beschäftigen?? Dann hat man irgendwann das Beste verpasst!

 

Jedoch lebe ich recht tolerant! Und erst wenn man sich mal Gedanken darüber macht: Warum ist er mir fremdgegangen und warum gehe ich fremd, dann wird es spannend! Bedeutet, dass ich zwar widersprüchlich denke, aber nicht handel. Konservativ bleibe ich dennoch!

Niemand geht fremd, wenn alles wirklich gut ist! Und wo alles perfekt ist, gibt es kein Fremdgehen!

Aber fremdgehen ist berechtigt, solange man damit nicht alles mutwillig zerstört, denn das gemeinsame Leben besteht mehr als nur aus Erotik! Und wenn dieser Teil nicht mehr funktioniert, ganz gleich ob aus Krankheit, Lustlosigkeit, was auch immer, dann bitte, dann ist das eben so!

Mein Mann liebt mich nicht weniger, nur weil ich fremd ging! Aber er fand es gut, dass ich ihm das nicht während seiner Krankheit auf die Nase gebunden habe, sondern trotz der schweren Zeit mich nervlich und zeitlich für ihn geopfert habe! Das schweißt zusammen! Und was hat in so einer Zeit SEX dann noch für eine Bedeutung zwischen díesen beiden Menschen? Die lernen ganz andere Seiten kennen und schätzen!

____________________________________

Natürlich sind bei beiden Beispielen: Hass, Wut, Verletzte Sehnsucht, Macht, Lust, Verlangen, Vertrauen, Beherrschung und Schätzung, Achtung und Ehrung seines Gegenübers gefragt!

Aber es gibt keine Entschuldigung für einen Schläger! Denn die Gründe für sein Handeln sind NIEMALS gegeben!

Einem Fremdgeher ja!  Hier ist es eben individuell auf jeden einzelnen zu betrachten und zu werten! Da gibt es keine PAUSCHALISIERUNG!

 

Alles über einen Kamm scheren ist wie, wenn einer fremd geht, dann machen das alle!

Das geht einfach nicht!

Man kann einfach nicht Äpfel mit Schuhen oder Birnen vergleichen, denn beides ist eben was anderes!

_________________________________

Das ein Mensch der sich gehen lässt, der sich zurück zieht und nix mehr mit Erotik in der Beziehung zu tun haben will- ja der ist verletzt wenn es raus kommt. Aber man muss doch auch mal klar sagen, dass ich, wenn ich als Fremdgänger so etwas mache, Sex & Erotik ohne Symp geht bei den meisten nicht, aber nicht mit Liebe zu verwechseln ist!

Liebe und Erotik sind 2 verschiedene Paar Schuhe!

Bei der Erotik lebe ich mich aus. Ob mit meinem Mann oder nicht! Mit meinem Mann ist es aber etwas völlig anderes und fühlt sich auch ganz anders an, als wenn ich dies mit einem anderen Menschen tue.

Bei der Liebe lebe ich mit meinem Partner! Ganz gleich ob mit oder ohne Sex!

Und wenn der Betrogene nicht verletzt wäre, bei einem raus kommen, dann wäre er nicht liebend.

Sicherlich kommt man sich schäbbig als betrogener Partner vor, aber dann kommt eben der Punkt mit der Frage: Warum hat mein Partner mich denn betrogen? Da muss man ansetzen, nirgends anders! ´Dann erst kann man urteilen, sich Meinungen bilden unbd darüber diskutieren!

Das Gesamtpaket macht es aus!

_________________________

Und ja es tut weh. Egal ob dir einer psysisch die Watsche erteilt oder dich grün und blau schlägt. Das macht keinen  wirklichen Unterschied. Beides tut weh!

 

bearbeitet von Frau_Lust
OneNo
Geschrieben
vor 27 Minuten, schrieb Frau_Lust:

Du hast meine Aussage umgebaut und völlig anders gestellt. Mit einem Punkt den man als Vergleich, auch wenn die Verletzte Opferrolle erkennbar ist, absolut unpassend ist!

Nicht unpassend, wenn Dir bewußt ist, wovon ich spreche.

Ich spreche nicht vom Fremdgehen, sondern von all den "Gründen", die hier genannt werden.

Versuche ich einmal, es noch deutlicher zu machen:

A schlägt in seiner Beziehung seinen Partner B. Nun wird A gefragt, warum er dies macht und er beginnt, die "Gründe" aufzuzählen (vllt klingen einige vertraut):

1. B trägt selbst die Schuld. B will nicht mehr mit mir schlafen und irgendwo muß ich meine überschüssige Energie loswerden.

2. Ich könnte mich ja trennen, aber die Beziehung ist so harmonisch. Mir rutscht halt nur ein paar Mal die Hand aus. Ist doch nicht weiter schlimm.

3. Mir ist halt einfach danach. Ist doch mir überlassen, was ich mache.

4. Der Mensch war schon immer gewalttätig. Ich stehe nur dazu. Ich lebe meinen Urtrieb aus.

5. Den Partner nicht zu schlagen, ist doch nur eine gesellschaftliche Konvention. Hat man früher auch gemacht, da hatte keiner ein Problem damit.

6. Wenn B so unzufrieden in der Beziehung wäre, könnte B sich doch trennen.

Das sind jetzt keine überspitzen Aussagen, sondern tatsächliche Rechtfertigungen, die von Menschen genannt werden, die ihren Partner schlagen. Erkennst Du die Parallelen? Während im Falle der häuslichen Gewalt jeder anmerkt, daß diese Ausreden vor reinem Egoismus überlaufen, sie von mangelnder Reflektion sprechen und zudem noch erkennen lassen, daß A das persönliche Heil (seelisch und körperlich) von B vollkommen egal ist, werden genau diese Begründungen geliefert, wenn es das Fremdgehen betrifft. Und das Beste: Dann wird auch noch versucht, dies als tolerante Begründungen zu verkaufen.

Noch einmal deutlicher: Ich spreche hiermit also nicht den Akt des Fremdgehens an, nicht einmal die Tatsache, daß der Partner belogen und hintergangen wird (was die Grundlage des Fremdgehens darstellt), sondern die oftmals hier genannten "Gründe" (die keine sind). Mit diesen wird es sich zu einfach gemacht. Und mit diesen wird gezeigt, daß in der jeweiligen Beziehungen etwas ganz gewaltig nicht stimmt, obwohl das Gegenteil immer behauptet wird.

Es ist eine Sache, wenn jemand ein Beispiel aus seinem Leben schildert, das zeigt, daß er sich ernsthaft um Lösungen bemüht hat, und welches erkennen läßt, daß ihm die Entscheidung schwergefallen ist, er jedoch keine andere Möglichkeit sah. Ebenso ist es eine Sache, wenn jemand offen zugibt, daß ihn sein Partner überhaupt nicht interessiert und er ein überzeugter Ich-Mensch ist. Eine völlig andere Sache sind jedoch diese scheinheiligen Begründungen, die ein Jeder, wenn es um häusliche Gewalt geht, als das entlarvt, was sie sind: Unreflektiertes Blabla und Lügen, um sich selbst im Spiegel betrachten zu können.

vor 45 Minuten, schrieb Frau_Lust:

In dem Moment in dem er es tut, ist es ihm egal, denn er denkt da nur an sich, 

Genau darum geht es mir.

Und wenn jeder, der diese angeführten Begründungen benennt, einfach stattdessen schreiben würde: "Jupp, ich bin einfach nur egoistisch und stelle mein Wohl in den Vordergrund und es interessiert mich auch nicht, was mein Partner darüber denkt und wie es ihm gehen wird, wenn es ans Tageslicht kommt." - dann wäre das ein offener Umgang mit der Thematik. Auch wenn ich diese Aussage nicht als positiv kennzeichnen könnte, so kann ich jenen Menschen dann eher respektieren, als einen, der sich windet, um sich doch als guten Beziehungsmenschen darzustellen, dem es um das Wohl des Partners geht.

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Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb OneNo:

 

Und ich schreibe es gerne nochmal, denn immer 5x das gleiche zu schreiben ist echt überflüssig!

 

Jeder lebt nur einmal und jeder muss für sich selber wissen, wann er was wo und wie macht.

Und ich sage dir gerne auch nochmal, das Vergleichsbeispiel ist ein echt ungünstiges! Dazu bedarf es einen eigenen Thread.

 

Ein Fremdgeher muss wissen wann er sich aus welchen Gründen: mit Fakten im Hintergrund des Kopfes bewegt und auslebt und wann nicht!

 

 

OneNo
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Frau_Lust:

Und ich schreibe es gerne nochmal, denn immer 5x das gleiche zu schreiben ist echt überflüssig!

Dito...

Lese es noch einmal in einer ruhigen Minute und vllt verstehst Du dann, wovon ich spreche...

Geschrieben
Gerade eben, schrieb OneNo:

Dito...

Lese es noch einmal in einer ruhigen Minute und vllt verstehst Du dann, wovon ich spreche...

Die Leitthese beider BEispiele sind mir klar. Aber dennoch kann zwei derartige Themen nicht in einem Laufen lassen und als Vergleich setzen!

Ich schreibe nachher nochmal was dazu. Muss erst einmal noch arbeiten.

 

OneNo
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Frau_Lust:

Die Leitthese beider BEispiele sind mir klar. Aber dennoch kann zwei derartige Themen nicht in einem Laufen lassen und als Vergleich setzen!

Kann man, wenn man diesen Satz beherzigt:

vor 10 Minuten, schrieb OneNo:

Ich spreche nicht vom Fremdgehen, sondern von all den "Gründen", die hier genannt werden.

 

Geschrieben
vor 10 Minuten, schrieb OneNo:

Kann man, wenn man diesen Satz beherzigt:

 

Eben auf die Schnelle:

Letztendlich muss man mal ehrlich sein:
Nichts gibt einen das Recht etwas zu begründen!

Denn eine Begründung ist in 99% nur eine Rechtfertigung, teils auch Ausrede, weil es bequemer ist, anstatt zu dem was man tut ohne Angaben von Gründen zu stehen!

Ja in dem Punkt gebe ich dir Recht!

 

Geschrieben (bearbeitet)

das apallische syndrom wäre zb ein grund bei dem ich keinem sagen würde, dass es mies ist was er tut. es kann schon besch*** situationen geben. ich weiss nicht was ich in so einem fall tun würde.

bearbeitet von magnifica_70
FatLizzy
Geschrieben

Das Problem an der Sache ist dass es viele Partner ja irgendwann mal ahnen dass sie betrogen werden oder auch durch Zufall einen Hinweis finden.  Es gibt evtl ein paar die das dann einfach ignorieren und normal weiterleben, aber die meisten gehen durch die Hölle.

Ich lese noch in einem anderen Forum (da geht es nicht um Sex sondern um Probleme in der Partnerschaft) Es ist schrecklich was die Betrogenen teilweise mitmachen (und lange mit sich selber ausmachen weil sie einerseits die Hoffnung haben, es ist doch nicht so wie es aussieht aber andererseits die Hinweise aufs Fremdgehen genau beobachten)

Das Schlimmste ist dann für die Betrogenen wenn sie den Betrug ansprechen und dann auch noch belogen werden.

Ich hab auch dort noch nie von Betrogenen gelesen die lieber mit einer Lüge und dem Unwissen über den Betrug aber dafür in einer "harmonischen" Beziehung geblieben wären.

Beim fremdgehen trifft halt nur ein Partner die Entscheidung was mit der Beziehung passiert. Der Betrüger entscheidet was für den Betrogenen das "Beste" ist. Sowas ist keine gleichberechtige Beziehung.

 

 

Geschrieben
vor 12 Stunden, schrieb FatLizzy:

Beim fremdgehen trifft halt nur ein Partner die Entscheidung was mit der Beziehung passiert. Der Betrüger entscheidet was für den Betrogenen das "Beste" ist. Sowas ist keine gleichberechtige Beziehung.

Und schreiben die Damen auch fairerweise, wie es dazu gekommen ist, also warum die Männer fremdgingen?

Ich finde es immer interessant, wie plötzlich der Aufschrei nach Mitentscheidung und Gleichberechtigung kommt, aber erst nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Wo war denn der Aufschrei, als Frau für sich alleine z. B. entschieden hat keinen Sex mehr mit dem Partner zu haben? Da wurde doch auch über den Kopf des Anderen bestimmt, was in der Beziehung zu geschehen hat. Man stellt den Partner einfach vor vollendeter Tatsache "keinen Bock mehr, Schalter off; und sie zu, wie du damit klarkommst".

Und gerade in der heutigen Zeit sollte Frau inzwischen wissen, dass Sex bei vielen Männern einen anderen Stellenwert einnimmt und man Gefahr läuft evtl. den Partner zu verlieren, wenn man "keine Lust" mehr hat und nichts daran ändert.

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Schiffsreise
Geschrieben
Am 17.9.2016 at 19:52, schrieb blueant:

Aus welchen Gründen würdest Du "Fremdgehen".

Was ich wissen will welche Situation muss eintreten, dass Fremdgehen akzeptable wird auch für die Mitglieder hier die es so vehement ablehnen.

Gründe, Meinungen warum nicht sind mehr als ausführlich geschrieben worden - deshalb bitte nicht noch mehr von "ich nie" "nein so was würde ich nie tun" sondern warum ja ich auch.

 

Ich würde folgende Gründe für ein Fremdgehen ansehen. (Dies sind / wären aber nicht unbedingt alle meine persönlichen Beweggründe!) 1. TOTALE Vernachlässigung vom Partner beim Sex! 2. Generelles Desinteresse von Sex! 3. Mit (oder ohne) Einverständnis des Partners den gewissen Kick zu suchen! 4. Nymphomanie! 5. Gravierende gesundheitliche / körperliche Einschränkungen vom Partner! Aber ich möchte nochmals ausdrücklich betonen, dass nicht alle aufgezählten Punkte auch für mich relevant sind!!! Gerade der letzte!

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DickeElfeBln
Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Wallabybaby:

 

 

Wo war denn der Aufschrei, als Frau für sich alleine z. B. entschieden hat keinen Sex mehr mit dem Partner zu haben? Da wurde doch auch über den Kopf des Anderen bestimmt, was in der Beziehung zu geschehen hat. Man stellt den Partner einfach vor vollendeter Tatsache "keinen Bock mehr, Schalter off; und sie zu, wie du damit klarkommst".

 

Es ist aber auch hart, zuzugeben, das man selbst nicht ganz unbeteiligt am Fremdgehen des Partners hat. Zu viel einfacher ist es, sich selbst so gerne als Opfer zu sehen.

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SinnlicheXXL
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Wallabybaby:

Und gerade in der heutigen Zeit sollte Frau inzwischen wissen, dass Sex bei vielen Männern einen anderen Stellenwert einnimmt und man Gefahr läuft evtl. den Partner zu verlieren, wenn man "keine Lust" mehr hat und nichts daran ändert.

Ich denke eher, dass das mit dem hohen Stellenwert von Sex bei Männern immer so war. Nur war es früher weit verbreitet, dass die Ehefrauen darüber hinweggesehen haben, dass sich der Mann mit Dienstboten oder Kurtisanen vergnügt hat. Umgekehrt war für den Mann vollkommen klar, dass das eine die Frau für Ehe und Familie, die anderen zum Vergnügen da ist. Ob das allerdings für die Frauen  - insbesondere für die, die rein dem "Vergnügen" dienten, besser war, wage ich zu bezweifeln. Spätestens wenn aus dem Vergnügen ein Kind entstand, waren viele der Frauen - und deren Kinder gleich mit - entehrt.

 

Übrigens glaube ich nicht, dass Frauen einfach so beschließen, dass sie keinen Sex mehr haben wollen! Das geschieht nicht aus Faulheit, Boshaftigkeit, Gleichgültigkeit dem Mann gegenüber, etc. - sondern weil irgendetwas im Hirn (bzw. im Hormonhaushalt) der Frau die Lust nimmt. Sie muss sich dann regelrecht zu Sex zwingen!!! Und nein, die Lust kommt auch nicht automatisch beim Tun! Es kann sehr wohl sein, dass Sex, zu dem man sich zwingen muss, eine Abwärtsspirale in Gang setzt.

 

Allerdings finde ich, dass der Part, der sich verweigert, Angebote machen sollte: Sich also entweder in Behandlung begeben oder über die Möglichkeit einer Öffnung der Beziehung nachdenken. Gemeinsam mit dem Partner!

FatLizzy
Geschrieben

Der Part der sich verweigert würde bestimmt sehr oft das Angebot der Trennung machen , wüsste dieser Part vom Fremdgehen.

da beim fremdgehen aber nur ein Part alle Fakten auf dem Tisch hat , wird der andere Part manipuliert.

Es hat jeder der meint in der Beziehung zu wenig Sex zu bekommen das Recht zu sagen dass er sich den Sex woanders holt. 

 

 

 

OneNo
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb SinnlicheXXL:

Übrigens glaube ich nicht, dass Frauen einfach so beschließen, dass sie keinen Sex mehr haben wollen! Das geschieht nicht aus Faulheit, Boshaftigkeit, Gleichgültigkeit dem Mann gegenüber, etc. - sondern weil irgendetwas im Hirn (bzw. im Hormonhaushalt) der Frau die Lust nimmt. Sie muss sich dann regelrecht zu Sex zwingen!!! Und nein, die Lust kommt auch nicht automatisch beim Tun! Es kann sehr wohl sein, dass Sex, zu dem man sich zwingen muss, eine Abwärtsspirale in Gang setzt.

Ein noch einfacheres Beispiel, welches irgendwie nie erwähnt wird, kann diesbezüglich auch jenes sein, daß der Grund, wieso ein Partner nicht mehr mit dem anderen schlafen möchte, auf einer Tatsache beruht, die bei dem liegt, der dann schlußendlich die Entscheidung trifft, fremdzugehen.

Wie oft geschieht es, daß in einer Partnerschaft eine fehlerhafte Kommunikation vorherrscht (falls man überhaupt noch über etwas miteinander spricht) - das kann man hier im Forum wunderbar verfolgen. Ich hatte es in einem anderen Thread bereits schon einmal angesprochen: Was ist, wenn der fremdgehende Part sich nicht mehr um seine Hygiene kümmert, sich charakterlich verändert hat, sich hat gehen lassen, etc - und diesbezüglich der Partner, der dies dann auch schon bis zum Erbrechen angesprochen hat, keine Lust mehr verspürt? Wer ist dann nun dafür verantwortlich, daß fremdgegangen wird? Der Fremdgeher, der nicht auf das Angesprochene eingeht? Oder der Betrogene, der sich nicht mehr dazu überwinden kann, körperliche Nähe aufzubauen - und sich einfach nur wünschen würde, daß der Fremdgeher sich auf die Beziehung besinnt?

In solch einer Situation ist es der Fremdgeher, der bereits vor dem Seitensprung dafür sorgt, daß die Beziehung alles andere als harmonisch ist. Auf diesen Trichter kommen jedoch, oh Überraschung, die wenigsten Leute, die die Schuld auf ihren Partner schieben möchten, um für sich eine Rechtfertigung zu basteln.

bearbeitet von OneNo
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