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Kein Ende

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Kennt das hier irgendwer, wenn der Schmerz nach der Trennung kein Ende mehr findet, und einem das Leben diktiert? Wenn man immer wieder an diesen einen Menschen denkt, und Nachts von diesem träumt, überall sieht man die Erinnerungen, und es zerfrisst einen von innen heraus. Auch nach Jahren noch... Ist man nun verrückt und durchgedreht wie es das Umfeld gerne darstellt, oder hat man einfach nur sehr geliebt, oder liebt noch? 

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Geschrieben

Ja ! Das ist das schlimmste was einem passsieren kann !

Geschrieben

Das ist immer so. Je mehr gefuhl mehr schmerz. Mach cut

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Skuld8
Geschrieben

Ich würde sagen man hat sein Leben noch nicht wieder in den eigenen Händen. Ich brauche auch immer sehr lange um über eine Liebe hinweg zu kommen aber nach Jahren sollte man einfach mit Einem Lächeln an die Vergangenheit denken.

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Geschrieben

Das war bei mir auch so.

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Geschrieben

Tja das gibt es öfters als du denkst 😉

Geschrieben

Wenn man einmal richtig liebt aber der jenige nicht mehr , tut es lange weh . Du musst dich ablenken , die Erinnerungstücke weg räumen . Die Wohnung renovieren..... Oder an das negative denken damit du besser abschließen kannst.Irgendwo läuft noch dein passendes Gegenstück rum . Du wirst es noch finden. Viel Glück

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Geschrieben

Du hast vermutlich immer noch nicht abgeschlossen damit.

Für gedankliche Alternativen und für Ablenkung sorgen. Damit öffnest Du dich gleichzeitig auch für Neues

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Geschrieben

Liebe ist nicht nur das schönste, sondern auch das schlimmste! Mein längster Schmerz war ca 3,5 Jahre.. Das braucht Zeit. Wünsche Dir, das es bald vorüber ist. Kopf hoch 

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MissSerioes
Geschrieben

Ich unterscheide....zwischen den gesunden Liebs Kummer...und den NICHT gesunden Liebeskummer....

Ich hatte beide schon ...

Der gesunde tut weh...und du leidest wie ein Hund...und weinst...und kannst nicht schlafen...

Freunde Familie tröstet ..aber es prallt......und du hast das Gefühl...nie wieder du selbst zu sein......

Du schleppst dich durch die Tage...und Wochen....und irgendwann.....bist du da durch...

Wie ein dunkle Wolke die sich verzieht...Du fängst wieder an zu lachen..dich zu interessieren...du kannst wieder Freunde in den Arm nehmen..

Das Leben hat dich wieder !!!!Da muss man durch....denn es gehört dazu!

 

und dann gibt es den kranken...Liebeskummer.

der diktiert dein Leben!!!!wie du schon sagst!

Da stehst du morgens auf....und gehst abends mit ihm ins Bett...Da sind die Tränen keine gesunden Tränen.

Diese Liebeskummer frisst dich ganz langsam auf!

Du hast zu gemacht....Du hast dich in diesen Schmerz rein fallen lassen....unbeabsichtigt!

Ich konnte an nicht mehr anderes denken....und sagar das arbeiten war beeinträchtigt

Ich glaube ich war zur der Zeit der traurigste Mensch auf der Welt!

Ich bin mir dann nicht zu Schade....und habe mit meinen Hausarzt gesprochen.

Dieser Mann sah meine Not...und half...Er hat mich überwiesen....und ich hatte Gesprächs Stunden...bei einer Therapeutin!

27 Stunden....und ich war da durch!

Allein ..Ich weiß nicht...Ich weiß es wirklich nicht! wie lange ich dafür noch gebraucht  hätte.

 

Ganz vieles gehört zum Leben...auch der Schmerz....aber ich kann mir mein Leben nicht von ihn diktieren lassen.

Mein Wohl steht an erster Stelle!!! Immer.....

Es muss mir gut gehen....Ich darf auch traurig sein..aber das muss dann auch wieder vorbei gehen...

Ich möchte gut schlafen gut meine Arbeit ausführen..Freunde um mich haben...dich mich trösten..aber mich auch  mit ziehen!

Ich muss offen sein für das Leben....denn ich habe nur dieses eine!!!

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Geschrieben

Genauso wie es Trauergruppen gibt gibt es auch für sowas Therapeuten die helfen. Wer nicht los lassen kann ist nicht verrückt sondern Opfer seiner Gefühle. Da muss ein Fachmann helfen nicht die Poppen Gemeinde

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Geschrieben

Hallo es geht dir nicht alleine so,mir geht es auch so da sollte man sich fragen ob es doch die gr.liebe ist dann kampfen.lg

Skuld8
Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb DieFrauLehrerin:

Genauso wie es Trauergruppen gibt gibt es auch für sowas Therapeuten die helfen. Wer nicht los lassen kann ist nicht verrückt sondern Opfer seiner Gefühle. Da muss ein Fachmann helfen nicht die Poppen Gemeinde

Denke reden hilft immer ob mit Fachmann oder nur der poppen Gemeinde.  Verarbeiten muss man als allein. 

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Havanabeach
Geschrieben

Ich gib dir ein guten rat mein freund , das hat jeder schon mal gehabt von uns , also kopf nicht hängen lassen und schnapp dir die erst beste die dir übern weg läuft , keiner hilft am besten wie die nächste als vom letzten weg zu kommen , oder geh einfach in einem swinherclub und tobe dich aus . Das wird dir gut tun.

Havanabeach
Geschrieben

Und wenn du das auch nicht machen willst dann bist du es selber schuld und geschieht dir recht .

Geschrieben (bearbeitet)

Ich kannte das auch lieber Threadersteller und ich kann mich gut rein fühlen was Du gerade durchmachst.

Echt schlimm und hart so was. Tut mir sehr Leid für Dich :(

 

Versuch auf die Gesundheit zu achten. Geh raus in die Natur, triff Dich mit guten Freunden und erzähl was Dir auf dem Herzen liegt.

Du musst da schon durch den Schmerz durchgehen aber bleib mutig. Du kannst im Grunde nur gewinnen und das Leben kann so viel mehr Tiefe bedeuten als man glaubt.

Wichtig ist dies als Gewinn und Lernen anzunehmen. Wenn Du das tust, entscheidest Du dich aus der Opferhaltung raus zu kommen und bist Gewinner.

Und wenn Du in der Nacht kotzen musst, Dir die Gendärme weh tun, Du immer wieder weinst wie ein Schlosshund. Das darf so sein und hei, wir sind einfach kein Maschinen!

 

Was aber ganz wichtig ist!

Schau das Du dich nicht vergräbst in der Einsamkeit. Geh raus, in die sozialen Interaktionen, selbst mit Traurigkeit!

Mach Sport, halt Dich fitt, bau Sachen, sei kreativ und nimm den Weg nach Vorne.

 

Du bist normal im Grunde und eine Beziehung von einer hohen Intensität braucht auch seine Zeit nach der Trennung um verarbeitet zu werden.

Meine Erfahrung war die, dass erst die nächste Beziehung wirklich in mir den Schmerz komplett weg gecleant hat.

An dieser Stelle ticken die Menschen verschieden und es macht nochmal einen Unterschied ob wir über eine

dreimonatige, 3 jährige oder gar 11 jährige Beziehung z.B. reden wo ein riesen Austausch an Liebe stattfand.

Wohlgemerkt Liebe, welche nicht zu verwechseln ist mit Verliebtheit!

Da hat man in den meisten Fällen jahrelang noch den Trennungsschmerz.

 

Ich drück Dir ganz fest die Daumen und denk an Dich. Alles Gute Dir :)

 

________________

 

► Ach ja und noch etwas:

 

Versuch Dir immer wieder real zu vergegenwärtigen warum Ihr euch getrennt habt und woran das lag!

Einige Menschen neigen dazu nur die schönen Dinge zu behalten und vergessen dann das Unschöne, Unstimmige was eigentlich zur Trennung geführt hat!

Letzteres ist ganz wichtig um wieder auf dem Boden der Tatsachen an zulangen und nicht "irr" zu werden und sich auffressen zu lassen!

 

_________________

 

► Wieder etwas eingefallen.

 

Eventuell trägst Du dich mit dem Gedanken Irgendwann die Beziehung wieder aufnehmen zu können...

 

An dieser Stelle sei gesagt: Menschen verändern sich meist kaum!

Was aber verändert sind andere Lebenskonzepte, andere Lebensumstände.

Zu sagen: Hei, lass es uns einfach weiter probieren ist wie 20 x aufgewärmter Spinat und Märchenglaube leider.

Wohnt man aber z.B getrennt anstatt zusammen oder unternimmt andere Dinge und

ändert aktiv die Gestaltung im Leben, kann man es noch mal eventuell versuchen. Wohlgemerkt muss man aber

in beiderlei Verständnis bereit sein neue Wege zu gehen, ansonsten ist man früher als einem lieb ist in

alten Muster wieder gefangen, in den aufgewärmten Spinat gefallen und ertrinkt!

bearbeitet von jan-
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Geschrieben

Ich denke, das hängt auch schon stark mit der Erziehung und den erlernten Verhaltensweisen zusammen... Wurde das Selbstbewußtsein gestärkt oder gab es oft eins aufs Dach? Zunächst mußt (vorausgesetzt, dass du das willst) du dich erst einmal entscheiden, ob du das noch willst... Das ist für mich der erste Schritt... Stelle dann dein Päckchen mit dem ganzen Bullshit bei Seite und lasse es hinter dir... Außerdem empfehle ich dir sehr, eine Gesprächstherapie anzufangen, damit du deinen Verhaltensmustern auf die Schlichte kommst und die nächsten Jahre gut laufen :-) Alles Liebe und viel Erfolg :-)

Geschrieben

Hallo Alex, 

ich habe meine Frau, nach langjähriger Krankheit, verloren.

Wir ware 20 Jahre glücklich zusammen, 13 davon als Ehepaar.

Was bleibt mir?  Unser Kind, meine Erinnerungen und jetzt wieder Hoffnung.

Die Hoffnung, irgendwann wieder genauso lieben zu können und wieder glücklich zu sein.

Wer kann mir dabei helfen? Niemand, nur ich selbst.

Konfrontiere dich mit deiner Situation, siehe dir alte Bilder an. Heule, betrink dich einmalig

oder texte deinen besten Kumpel zu. Egal was, aber unternimm etwas.

Kneife die "Arschbacken" zusammen. Da holt dich niemand heraus, außer du selbst.

Ich kenne den tiefsten Schmerz, den ein Mensch empfinden kann. 

Dennoch weiß ich wie sich Zuversicht anfühlt.

Schaffe dir Ziele, plane Dinge, welche dir Spaß bereiten und lebe! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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blueant
Geschrieben

Ja. Das Trauertal wo sich Schmerz, Trauer, Wut, Einsamkeit, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung die Hand reichen aber nicht jahrelang.

Jeder hat seine eigene Trauerzeitspanne aber irgendwann muss die Trauer vorbei sein. Du musst Wege finden dieses Tal zu verlassen.

Welche: Mir hat eine Trauergruppe geholfen und wenn auch nur wenig ein Buch in dem die Stadien der Trauer beschrieben werden und Zeit. Ja der Spruch die Zeit heilt alle Wunden das steckt Wahrheit drin.

Ich wünsche Dir das du deine Trauer überwindet und das Leben genießt. Schöne Zeit

Geschrieben

Ich weiß, dass man das mit sich selbst ausmachen muss, aber es kommen solche Momente wo es raus muss, weil man sonst daran erstickt.. War bei einer Gesprächstherapie, aber ein Gespräch mit der Waschmaschine wäre fast sinnvoller gewesen. Freunde haben versucht zu helfen, verstehen aber nicht mehr warum ich noch so an diesem Menschen hänge. Sie wissen wie die Trennung abgelaufen ist,und sind ratlos geworden. Oft verspüre ich auch Unverständnis und Zorn, aber so möchte ich nicht sein, egal wie sehr ich verletzt wurde. Wie heißt es in dem Lied? I hate you, i  love you.. 

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Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Alex1981802:

Ich weiß, dass man das mit sich selbst ausmachen muss, aber es kommen solche Momente wo es raus muss, weil man sonst daran erstickt.. War bei einer Gesprächstherapie, aber ein Gespräch mit der Waschmaschine wäre fast sinnvoller gewesen. Freunde haben versucht zu helfen, verstehen aber nicht mehr warum ich noch so an diesem Menschen hänge. Sie wissen wie die Trennung abgelaufen ist,und sind ratlos geworden. Oft verspüre ich auch Unverständnis und Zorn, aber so möchte ich nicht sein, egal wie sehr ich verletzt wurde. Wie heißt es in dem Lied? I hate you, i  love you.. 

Und genau bei dem Lied, breche ich zur Zeit mit nem Heulkrampf zusammen.

Engelschen_72
Geschrieben
Am 2.9.2016 at 00:21, schrieb Alex1981802:

wenn der Schmerz nach der Trennung kein Ende mehr findet, und einem das Leben diktiert?

Auch nach Jahren noch...

Ist man nun verrückt und durchgedreht

Wenn sowas nach Jahren noch vorkommt, dann ist man weder verrückt, noch durchgedreht, sondern einfach nur eines: Hilfebedürftig!

Und wie DieFrauLehrerin es schon ansprach, gibt`s dafür professionelle Hilfe!

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Geschrieben

Man(n) muss es natürlich auch wollen, dass der Schmerz nachlässt. 

Was ist mit deinem  Selbswertgefühl, deinem Ehrgefühl, deinem Stolz und deinem 

natürlichen Instinkt wieder leben zu wollen.

Ich habe gekämpft und "Rotz und Wasser"  geheult, wieder gekämpft und wieder... 

Heute schaue ich nicht nur voller Schmerz und Trauer zurück. 

Nein, ich bin vielmehr dankbar. Dankbar für die glückliche Jahre.

Des Weiteren habe ich Ziele und Träume, welche sich nicht mit einem gebrochenenm 

Herzen voller Zorn erreichen und erfüllen lassen. 

Manchmal vergieße ich immer noch ein paar Tränen und das ist gut so.

Das ist mein Schicksal, meine Geschichte. und selbige wird mich bis zum letzten Tag

begleiten. Das habe ich verinnerlicht.

Klage nicht länger, fange an dagegen anzukämpfen.

Fange endlich wieder an zu leben und nach vorn zu schauen. 

Vieleicht, wie oben schon geschrieben, mit professioneller Hilfe.

 

 

 

 

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Engelschen_72
Geschrieben
vor 29 Minuten, schrieb Esuriit:

Manchmal vergieße ich immer noch ein paar Tränen und das ist gut

Deine Geschichte ist eine ganz andere und für mich sind da Tränen, auch noch nach Jahren, verständlich.

Einen geliebten Menschen durch den Tod zu verlieren ist/hat, für mich, eine völlig andere Dimension wie eine normale Trennung.

 

Alles Liebe dir 

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