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Mit Poppen.de gratis auf die VENUS 2016

Geballte Erotik erwartet die Besucher der 20. VENUS in Berlin. Vom 13. bis 16. Oktober 2016 präsentiert die größte internationale Fachmesse für Erotik und Lifestyle unterm Funkturm fantastische Neuheiten und bewährte Produkte in den Bereichen Lovetoys, sexy Mode und erotische Dienstleistungen. 
Gratiseintritt für Poppen.de-Mitglieder
Die VENUS ist und war schon immer auch bei vielen Poppen.de-Mitgliedern beliebt. Wer möchte, kann uns jetzt seine Erfahrungen und Erlebnisse als Kommentar unter dem Artikel schildern, die er in den vergangenen Jahren auf der VENUS gesammelt hat oder warum er in diesem Jahr unbedingt auf die Messe muss (Einsendeschluss ist der 28. September 18 Uhr). Unter allen, die ihre Eindrücke mitteilen, verschenken wir 20 Tageskarten im Wert von jeweils 38 Euro. (Natürlich wird der Wert der Eintrittskarte nicht in bar ausgezahlt.)  Wer sich in jedem Fall eine Eintrittskarte sichern möchte, hat die Möglichkeit, sie zum Vorzugspreis von 32 Euro hier bei uns zu bestellen. 

 
Auf den Showbühnen geht’s ab
Besonders beliebt bei den Besuchern ist das erotische Unterhaltungsprogramm auf den verschiedenen Showbühnen. So viel knisternde Erotik bekommt man wahrscheinlich nirgendwo sonst dermaßen kompakt geboten. Da bleibt es nicht aus, dass Smartphones und Cams heiß laufen und bestimmte Körperregionen durchaus schon mal etwas heftiger durchblutet werden könnten... 
 
Begegnungen der besonderen Art
Die Stars und Sternchen der Pornobranche stehen außerdem für Autogramme und Smalltalk zur Verfügung. Den begehrenswerten Damen aus internationalen erotischen Videos, Magazinen und Online-Diensten hier hautnah zu begegnen ist für Fans - und solche, die es werden wollen - etwas ganz besonderes.   
 
Die Gesichter der VENUS
Micaela Schäfer ist das bekannteste Gesicht der VENUS. In diesem Jahr vervollständigen Sarah Joelle, Lexy Roxx und Mia Julia das heiße Damenquartett. Man kann den vier Ladys (und andere) zwischen den Messeständen begegnen. Die hübschen Damen sind für ihre Fans da und haben eigentlich immer Zeit für ein Selfie oder einen kurzen Plausch.
 

Selfie machen und Poppen.de-Punkte kassieren
Wer sie trifft, kann ein Selfie machen und mit seinem Nick auf Poppen.de-Facebook teilen. Wir werden das mit Punkten belohnen.
 
Sicher Dir zudem 10 Euro Rabatt für die Party
Nach der Messe ist vor der Party. Denn wenn die Türen der riesigen Messehallen schließen, ist aber längst noch nicht Feierabend. Am Samstag, 15. Oktober, steht die Party im Adagio Club an. Stars und Sternchen und viele Vertreter aus der Branche treffen sich mitten in Berlin. Poppen.de-Mitglieder bekommen einen Rabatt von 10 Euro. Einfach folgenden Gutscheincode im Bestellprozess eingeben:
QCAYQS

 
Nicht alleine zur Messe?
Suchst Du noch eine Begleitung zur Messe oder zur Party? Schau auf der 
Veranstaltungsseite zur Messe
Veranstaltungsseite zur Party
vorbei. Man sieht sich auf der Venus unterm Funkturm in Berlin.

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SEX & EROTIK

Das erste Mal Parkplatzsex - Die Insidertipps

Wo ist fast zu jeder Tages- und Nachtzeit spontaner, anonymer und abwechslungsreicher Sex möglich? Auf Rast- und Parkplätzen! Poppen.de bietet eine riesige Datenbank an Park- und Rastplätze für herrlich unkomplizierten Sex. Hier kann sich jeder über diese Treffpunkt in der eigenen Region oder entlang einer Reiseroute informieren. 
 
Auf Parkplätzen und Rastplätzen geht es rund
Viele Männer, Frauen und Paare wollen auf diese Möglichkeit des erotischen Abenteuers nicht mehr verzichten und es werden ständig mehr. Macht ja auch Spaß, also warum denn nicht?! Lasst deshalb mal alle Vorbehalte und Vorurteile weg und informiert Euch hier über Parkplatzsex und lernt nützliche Insidertipps kennen!
 
Wo finde ich einen Platz in meiner Nähe?
Natürlich bei Poppen.de in der Rastplatz-Datenbank mit über 13.000 Einträgen. In praktisch jeder Region, allen Städten und vielen Gemeinden gibt es Parkplätze, auf denen nach Einbruch der Dunkelheit der erotische Spaß abgeht. Es ist wie eine wundersame “Schattenwelt”. Der Tag geht und da, wo eben noch geschäftliche Betriebsamkeit herrschte, kehrt Stille ein und wenig später nehmen Menschen den Ort in Besitz, um feuchte Träume und erotisches Verlangen auszuleben. Diese Plätze befinden sich beispielsweise an abseits gelegenen Sportstätten, Friedhöfen, Parkanlagen, Waldrändern, manchmal auch an geschlossenen Supermärkten usw. 

 So wünscht man(n) sich auf einem Parkplatz empfangen zu werden... - elegance4u by www.rallumer.de
 
 
Die Spurensuche
Wer Zeit hat, kann so einen Parkplatz bei Tageslicht schon mal erkunden und nach Spuren sexueller Aktivitäten Ausschau halten. Ein Indiz sind beispielsweise unscheinbare Trampelpfade, die zwischen Gebüsche in verborgene Bereiche führen. Hier auf den Boden gucken. Gibt es irgendwo ausgetretene Bereiche, herumliegende benutzte Papiertücher, Kondome und ähnliches? Dann ist es meist ein Ort, an dem Männer sich untereinander rasch und unkompliziert Entspannung verschafft haben. 
 

Auf Spurensuche an einem FKK-Platz - Auf Trampelpfade achten
 
Auf Insassen in parkenden Fahrzeugen achten
Frauen und Paare hingegen bleiben meist abwartend im Bereich ihres Autos. Es gilt also, bei Einbruch der Dunkelheit auf parkende Fahrzeuge zu achten. Sitzt ein Paar im Fahrzeug? Bei einzelnen Frauen kann es sich auch um gut herausgeputzte Transvestiten oder DWT handeln. Flanierende Männer alleine oder in kleinen Gruppen herum und schauen mehr oder weniger unauffällig ins Wageninnere? Diese Herren sind auf der Suche nach Spaß. Einige von ihnen wollen nur zuschauen, andere würden gerne mitspielen. Die Wageninsassen sind oft bereit, der einen Gruppe ein anregendes Schauspiel zu bieten, damit sie zur eigenen Entspannung selbst Hand anlegen können. Viele Pärchen freuen sich aber auch über aktive Mitspieler. 
 

Auffällig unauffällig - ein typischer Parkplatz
 
Die Signale sind einfach
Manche Paare machen auf sich aufmerksam, in dem sie das Licht im Wageninneren kurz anmachen oder die Lichthupe mal eben aufleuchten lassen. Das bedeutet in der Regel: Komm her und guck zu. Öffnet sich eine Fensterscheibe, ist das Interesse schon groß. Gerne kommt es dann auch zu Fummeleien oder orales Vergnügen, dass nicht selten spritzig endet. Offnet sich sogar eine Tür, ist das als Einladung zu verstehen. Hier kann es dann zu einem schönen Dreier mit analer- oder vaginaler Befriedigung kommen - wenn die Platzkapazität dafür ausreicht. Ansonsten hat schon manche Motorhaube oder der Kotflügel herhalten müssen. 
 
An Autobahnen findet dieses Spiel Rund um die Uhr statt
Deutschland ist Autobahnland. Und an Autobahnen und Schnellstraßen gibt es viele Parkplätze. Auf diesen Parkplätzen bieten sich Tag und Nacht ungeahnte Möglichkeiten für sexuelle Begegnungen. Bewirtschaftete Raststätten sind dabei weniger beliebt, weil die Plätze überlaufen sind und natürlich oft von Familien und Reisegruppen angefahren werden. Stille Parkplätze mit und ohne WC sind hingegen ein wahres Eldorado für sexuelle Abenteuer. Auch hier auf Trampelpfade in die Büsche oder etwas abseits parkende Fahrzeuge achten. 

LKW, Lieferwagen und Wohnmobile
Auf diesen Autobahnparkplätzen beteiligen sich oft Monteure in ihren Lieferwagen und Brummifahrer in ihren geräumigen Kabinen an dem erotischen Spiel. Apropo Lieferwagen: Dort kann der Sex dann auf einer Ladefläche in verschiedenen Stellungen zumindest etwas bequemer als im PKW praktiziert werden. Noch komfortabler sind Wohnmobile. Man sollte sich nicht darüber wundern, wie viele Wohnmobile von Pärchen gesteuert werden, die eine Rast gerne mit entspanntem Sex verbinden. Wahrscheinlich sind Wohnmobile genau für diesen Zweck irgendwann von einem sexfreudigen Tüftler erfunden worden ;-)
Lichtsignale, sich öffnende Fenster und Türen sind auch hier die Anzeichen für Interesse. 

Viele Paare lieben Parkplatzsex. Auch unsere Mitglieder JuToNRW
Aufmerksam und sensibel bleiben
Natürlich ist nicht jeder Besucher eines Parkplatzes an Sex interessiert. Bedenkt bitte, es ist ein öffentlicher Ort. Manche Menschen wollen hier lediglich spazieren gehen, im Wald rasch Pipi machen, den Hund ausführen, sich die Beine vertreten oder einfach nur einen Moment der Rast genießen. Man sollte also die eigene sexuelle Gier nicht zügellos werden lassen und dabei die Umgebung oder Situation vergessen. Das gilt natürlich besonders für Männer. Sie könnten im erotischen Überschwang an die falschen Personen geraten. Dann muss man mit empörten Reaktionen und sogar mit Konsequenzen wegen sexueller Belästigung rechnen. (Es gibt auch Zivilstreifen!) Und - ganz wichtig! Eine eiserne Regel muss unbedingt eingehalten werden: Sind Familien oder Kinder in der Nähe, hat man sofort alle sexuellen Signale und Aktionen zu unterlassen! Das sollte Ehrensache sein. Ganz abgesehen von den strafrechtlichen Konsequenzen, die sonst drohen. Da helfen einem später keine Ausreden aus der selbstverschuldeten Bredouille.
Schöne Erfahrungen sammeln
Also immer auf die richtigen Signale achten und höflich, freundlich, umsichtig und mit Fingerspitzengefühl handeln. Wer das beachtet, wird auf Parkplätzen unglaublich schöne Abenteuer und möglicherweise ganz neue erotische Erfahrungen sammeln können. Tja, es stimmt tatsächlich: Auf Parkplätzen geht es rund - und Poppen.de zeigt, wo sich die besten Parkplätze befinden. Probiert es aus und genießt es, Euch in der wunderbaren und geheimnisvollen Schattenwelt der Lust und Erotik auf Parkplätzen zu bewegen. 
Teile Deine Tipps
Wer einen schönen Platz kennt, der sich noch nicht in der Poppen.de-Datenbank befindet, kann ihn dort gerne eintragen. 

Parkplatzsex Treffpunkte in Schleswig-Holstein
Parkplatzsex Treffpunkte in Hamburg
Parkplatzsex Treffpunkte in Bremen
Parkplatzsex Treffpunkte in Niedersachsen
Parkplatzsex Treffpunkte in Mecklenburg-Vorpommern
Parkplatzsex Treffpunkte in Brandenburg
Parkplatzsex Treffpunkte in Berlin
Parkplatzsex Treffpunkte in Thüringen
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Parkplatzsex Treffpunkte im Saarland
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SEX & EROTIK

Zum ersten Mal im Swingerclub - Tipps und Erfahrungen

Ja, ich habe es gewagt: Ich war in einem Swingerclub! Alleine! Als Frau! Lange habe ich mit mir gerungen, soll ich oder soll ich nicht.  Von dieser abenteuerlichen Erfahrung möchte ich Euch hier berichten und ein paar Tipps geben, falls Ihr auch einen Besuch in einem Swingerclub plant. 
 
Muss ich als Single auf guten Sex verzichten?
Ich bin seit 7 Monaten Single, Ende 30, und will nicht wahrhaben, dass mein Sexleben mit dem Ende der letzten Beziehung auch vorbei sein soll. Nach meinem Drama mit dem Ex habe ich erst mal die Nase voll von einer Partnerschaft. Mir wurde immer klarer, dass ich mal direkten, unromantischen Sex für mich ausprobieren wollte. Also keine Dates, keine Affären, nichts was mit Anrufen, Verabredungen, Versprechen - egal ob sie gehalten oder gebrochen werden - verbunden ist. Ich will einfach nur mal wieder richtig guten Sex, nicht mehr aber auch nicht weniger. 
 
Ich möchte nicht nur noch davon träumen müssen, ich will real poppen
Auf Poppen.de informierte ich mich über die Swingerclubs in meiner Nähe. Es war mir vorher überhaupt nicht klar, dass es diese Clubs praktisch überall gibt. Nun stand ich abends bei einem davon vor der Tür. Es war ein unauffälliges, nüchternes Gebäudes im hinterletzten Industriegebiet. Kein Hinweisschild, keine Werbung. Nichts. Hier drückte ich nun auf den goldenen Klingelknopf und spürte in diesem Moment, wie mein Herz vor Aufregung bis zum Hals schlug. 
 
Wer wagt, gewinnt, oder...?
Warmes Licht und Musik drang nach draußen, als ein Mann im gut ausgefüllten schwarzen Muscle T-Shirt die Tür öffnete. Er strahlte mich an, so erfreut, als ob er nur auf mich gewartet hätte. Ich musste kein Eintritt bezahlen - Frau eben. “Bin Mario,” stellte er sich vor reichte mir galant seine Pranke und zeigte mir anschießend Garderobe, Duschen, Toiletten und gab mir den Schlüssel zu meinem Spind, in dem ein Handtuch lag. 
 
Der Dresscode
Ich wusste, dass es in vielen Clubs einen Dresscode und Mottopartys gibt. Hier, soviel entnahm ich vorher den Clubinfos auf Poppen.de, wurden am heutigen Freitag keine besonderes komplizierten oder verwegenen Vorgaben für die Kleiderordnung gemacht. 
Das war gut, denn extra für diesen Abend hatte ich mir eine rote Pailletten Corsage besorgt, trug dazu keine Strümpfe, nur High Hells mit Pfennigabsatz. Ich wollte zwar sexy, aber auch natürlich und auf keinen Fall billig aussehen. Ein Blick in den Spiegel sagte mir, dass das auch gelungen war. Ich nickte mir aufmunternd zu, atmete tief durch und machte mich auf den Weg zur Bar. 
 
Die Bar als “Kontakthof”
Kuschelrock, Stimmengemurmel und das Klappern von Absätzen wies mir den Weg. Der Raum war mit ca. 30 Menschen bereits ganz gut gefüllt. Gruppen oder einzelne Paare umlagerten die Stehtische. Einige Paare saßen auf Bistrostühlen oder verteilten sich auf den beiden geschwungenen Sofas. Solomänner standen an den Wänden, wartend. Sie knabberten an Salzstangen und nippten an ihren Gläsern. Viele lächelten oder nickten freundlich zu mir herüber. 
 
Menschen wie Du und ich
Ich hatte mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, was für Leute man in einem Swingerclub eigentlich antrifft. Nun war ich verblüfft, wie “normal” die Menschen hier waren. Klar, wie sollte es auch anders sein? Doch es ist irgendwie seltsam zu wissen, alle sind wegen Sex hier - und nur wegen Sex - obwohl es so wirkt, als treffen sich Nachbarn oder Gäste auf einer großen Familienfeier. Nur das hier alle fast nackt waren. Die Damen trugen mehr oder weniger sexy Dessous. Die meisten Männer hatten lediglich Slips oder Tangas mit Raubkatzenmuster an, die teilweise ihr bestes Stück zur Geltung brachten und ihre Pobacken frei ließen. Vereinzelte Männer zeigten sich in Damenwäsche und mit Perrücken.
 
Smaltalk
Der Abend war noch jung und die Leute standen oder saßen noch sehr “gesittet” herum, plauderten offenbar überwiegend allgemeines Zeug. Doch ihre Blicke scannten ständig mehr oder weniger unauffällig die Anwesenden ab. Mario stand hinter der Bar und versorgte die Gäste mit Getränken. Er reichte mir ungefragt, aber mit charmantem Lächeln, ein Glas Sekt und verwickelte mich in ein Gespräch. Als ich sagte, ich sei zum ersten Mal in einem Swingerclub erklärte er mir die Regeln.
 
Die Regeln
Keiner darf dich anfassen, wenn du das nicht erlaubst. 
Auch Du solltest niemand ungefragt berühren. Es sei denn, alle Körpersignale bedeuten, dass ein Kontakt willkommen ist. 
Du musst Dich nicht bedrängen lassen. Ein Nein ist ein Nein. Wer sich nicht daran hält, muss den Club verlassen. 
Auch wer zu viel Alkohol intus hat, dadurch laut und zudringlich wird, kann hinaus gebeten werden.
Oberstes Gebot ist: Niemand darf gegen seinen Willen zu einer Sexhandlung gezwungen werden.
 
Die erste Kontaktaufnahme
Ich hörte Mario zwar zu, fand es aber viel interessanter, dass viele Augen mich ständig musterten und musterte verstohlen auch die anwesenden Paare und Männer. Vom Typus war der lockiger Sportstudent ebenso vertreten wie der smarte Geschäftsmann; der füllige Familienvater genauso wie gemütliche Senioren. Wenn eine Frau hier keinen passenden Sexpartner findet, dann findet sie ihn nirgendwo! Dieser Gedanken schoss mir durch Kopf und er gab mir augenblicklich die Gewissheit, heute endlich mal nicht ungepoppt zu bleiben. Doch dann wurde mir auch schlagartig klar, dass die meisten Männer eine Partnerin dabei hatten. Das hatte ich vorher irgendwie ausgeblendet. Wie soll ich damit umgehen? Mit Frauen habe ich eigentlich nichts im Sinn, jedenfalls nichts erotisches und zum Harem eines Herrn, sei es auch nur für eine Nacht, wollte ich eigentlich nicht gehören. 
 
“Madonna mit Hund”
Doch die lüsternen Blicke der Männer verscheuchten meine Gedanken und die Atmosphäre im Raum lud sich mehr und mehr sexuell auf. Es knisterte förmlich. Ich konnte mich dem nicht entziehen. Besonders nicht, als eine junge Frau, mit ernstem, sehr hübschen Madonnengesicht, umrahmt von schwarzen glatten Haaren, in ihren schwarzen Plateau-Pumps hereinkam. Sie trug nur eine schwarze Korsage, hauteng geschnürrt. An einer Leine führte sie einen jungen, hübschen Mann mit sich. Er hatte seinen sportlichen Körper nur mit einem Lendenschutz geschmückt. Der Mann bewegte sich auf allen Vieren und kauerte sich neben sie, sobald sie stehen blieb. Mit ruhigem, ernsten Blick schaute die Frau mir in die Augen. Lange. Viel zu lange. Ihr Blick traf mein Inneres und erregte mich. Die Frau wendete den Blick plötzlich ab, zog an der Leine und verließ mit dem Mann als Vierbeiner den Raum. Ich folgte ihr neugierig und bemerkte, dass sofort auch einige Männer ihre Stehplätze an den Wänden verließen und hinter mir her kamen.

Die Spielwiese
Der nächste Raum war nur schummrig beleuchtet. Hier tummelten sich verschiedene Paare auf einer riesigen, mit schwarzem Leder bezogenen Matratze. Es wurde gefummelt, geknutscht und gepoppt. Schmatzende Geräusche, Gestöhne und Lustsschreie waren zu hören. Die Frau mit ihrem Hündchenmann blieb kurz stehen, vergewisserte sich, ob ich ihr gefolgt war und ging, an dem schmalen Gang am Rande der Matratze vorbei, weiter in den nächsten, fast komplett dunklen Raum. 
 
Im Séparée
Hier öffnete sie eine Tür und zog ihren Begleiter in ein, von rotem Licht beleuchtetes Séparée. Sie nickte mir auffordernd zu und ich folgte den beiden. Dann schloss sie die Türe hinter uns ab und die Männertraube, die uns gefolgt war, musste draußen im dunklen Raum bleiben. Sie zog an Schnüren und Jalousien öffneten sich. Von draußen konnten die Männer nun reinschauen und unser Treiben verfolgen. 
 
Was hatte sie vor?
Ich stand einfach nur unschlüssig da, etwas breitbeinig. Die Frau gab ihrem Begleiter einen Befehl und er kauerte sich vor mich hin, sein Gesicht in Höhe meiner Scham. Ein weiterer Befehl und ich spürte seine Zunge auf meinem Bauch, dann auf den Oberschenkeln und wie sie sich langsam auf meinen Schoss zu bewegte. Was nun folgte, brachte mich in Verzückung. Nie zuvor wurde ich so hingebungsvoll geleckt. Vor den Fensterscheiben drängelten sich die Männer mit gierigen Blicken und drückten sich die Nasen platt.. 
Auch die Frau ließ mich nicht aus den Augen. Sie registrierte zufrieden jeden Orgasmus, der mich durchschüttelte. Als es mir dann aber kam, machtvoll wie ein wildspeiender Vulkan, knickten mir die Beine weg und ich ließ mich taumelnd auf das rotbezogene Bett an der Wand sinken. Die Frau lächelte für einen Moment zufrieden, zog an der Leine und ihr Begleiter hörte sofort auf mit seinen hingebungsvollen, animalischen Leckdiensten. Die beiden verließen wortlos den Raum und ließen die Türe hinter sich weit offen stehen. 
 
Ich will Sex, mit völlig Fremden, hier und jetzt 
Ich war, das kann ich nicht anders beschreiben, so geil wie nie. Mein Verlangen war noch überhaupt nicht gestillt, ganz im Gegenteil, es war geweckt. 
Einige Männer betraten nun das Séparée, sie hielten ihre harte Erregung in den Händen und verharrten abwartend vor der riesigen Bettstatt. Ich öffnete meine Beine und streckte eine Hand nach einem der harten Segelmasten aus. Das war das von ihnen erwartete Zeichen. Hände berührten nun meine Brüste, streichelten sie. Küssende Lippen und Zungen begannen überall, von den Fusszehen bis zu den Ohrläppchen, mich zu liebkosen. Sie arbeiteten sich über meinen ganzen Körper hin und her, hoch und runter. 
 
Es war eine erfüllende, überwältigende Erfahrung
Es wurde im Laufe einer langen Nacht nichts ausgelassen. Ich weiß nicht, wie oft ich das Gefühl hatte, zu explodieren und mich dabei ergossen habe.
Nach dem Erlebnis weiß ich nun, dass so ein Swingerklub ein Besuch wert ist. Es wird jedenfalls nicht mein letzter Abstecher in die Welt der Swinger gewesen sein. Dabei nehme ich das Risiko in Kauf, dass die gute Erfahrung des Erstbesuchs sich nicht zwangsläufig immer und immer wiederholen muss. Diese Vorstellung wäre ja auch vermessen. Denn wie heißt es so schön: In allem Neuen liegt ein Zauber… Bei mir war es jedenfalls so und ich bin jetzt schon gespannt, was ich beim nächsten Besuch erleben werde.
 
Patenschaften
Nicht jeder Mann oder jede Frau oder jedes Paar hat den Mut, als Neuling alleine den Schritt in ein Swingerclub zu wagen. Zu groß ist die Angst, etwas falsch zu machen. Vielleicht könnten erfahrene Swinger diese Neulinge auf ihren Besuch vorbereiten und sie begleiten. Also so eine Art “Patenschaft” übernehmen?
 
Hier noch einige Stichworte zu Swinger-Clubs
Zutritt
Nicht überall haben Singles Zutritt. Zumindes sind Soloherren nicht immer erwünscht. 
Wer will, kann auch nur gucken
Es gibt keinen Zwang mit wildfremden Menschen zu poppen. Swingerclubs bieten aber die Möglichkeit dazu. Wer hierhin kommt weiß, dass es um Sex geht. Man kann sich zwar vornehmen, nicht selbst zu poppen, sondern nur zu gucken, doch die knisternde Atmosphäre lässt einen diesen Vorsatz meist schnell vergessen.
Mottos
Es gibt in vielen Swingerclubs Veranstaltungen mit bestimmten Mottos. Beispielsweise Maskenbälle, jedwede Fetischpartys oder BDSM-Aktionen. Dazu wird der Dresscode dann entsprechend vorgegeben. Wer sich nicht daran hält, läuft Gefahr, schon am Türsteher zu scheitern. 
Preise
Die Eintrittspreise sind je nach Club unterschiedlich. Es gibt Establishments von urig bis luxeriös. Die Eintrittspreise bewegen sich dementsprechend von ca. 15 Euro pro Person aufwärts und können, in exklusiven Clubs, schon mal 150 bis 200 Euro betragen. Paare haben oft Ermäßigung. Solo Frauen sind meist frei oder sehr deutlich reduziert. Für Solomänner hingegen, wenn sie denn erwünscht sind, wird es in der Regel recht teuer. 
Verzehr
Oft ist Standartgetränke (Cola, Wasser, Bier) und ein mehr oder weniger opulentes Buffet im Eintrittspreis enthalten. 
Prostitution
In einigen Swingerclubs arbeiten Prostituierte. Ihre Vergütung ist meist im Eintrittspreis enthalten. Dementsprechend sind diese Clubs dann teurer, obwohl sie nicht unbedingt ein luxuriöses Ambiente bieten. 
Homo und Bi
Die meisten Gäste die Swingerclubs besuchen, haben keine Berührungsängste dem eigenen Geschlecht gegenüber. Manche suchen gleichgeschlechtlicher Kontakte sogar. Das gilt für Frauen wie auch für Männer. Man sollte aber natürlich fragen, bevor man in diesem Bereich tätig wird und jede Abfuhr sofort diskussionslos akzeptieren.
BDSM
Viele Swingerclubs verfügen über einen Bereich, der mit einer Möblierung ausgestattet wurde, um BDSM Praktiken genießen zu können. Dazu gehören z. B. Behandlungsliege, Pranger, Gynstuhl, Andreaskreuz, Strafbock, Sling usw. Man sollte sich davon aber nicht erschrecken lassen. Eine zentrale Swingerclub-Regel besagt, es passiert nichts, was die Beteiligten nicht wollen. 
Dunkelräume (Darkrooms)
Es gibt in fast jedem Swingerclub dunkle Räume (mit Schummerlicht, um zumindest Umrisse der Personen erkennen zu können). Hier finden im Schutz der Anonymität zuweilen Dinge statt, die man bei Licht besehen strickt leugnen würde. 
Spielwiesen
Was auf diesen Matratzenlagern zu Zweit beginnt, kann schnell zu einem Trio, Quartett oder gar zu einem Kammerorchester anwachsen.  
Gloryhole
Gibt es überall und um bei der musikalischen Umschreibung zu bleiben: Hier finden Blaskonzerte statt. 
Code-Wort
Paare sollten gegebenenfalls ein Codewort vereinbaren, damit es nach einem Swingerclubbesuch nicht zum Streit kommt. Konflikte kann es geben, wenn einer von beiden die vorbesprochene rote Linie überschreitet und etwas macht, womit der andere nicht einverstanden ist. Intensives Küssen einer fremden Person, zum Beispiel.
Eifersucht
Wer schnell eifersüchtig reagiert, sollte überlegen, ob es eine gute Idee ist, mit Partner einen Swinger Klub zu besuchen. 
* Toni Agudelo (39) ist Deutsch-Kolumbianerin. Sie lebt seit vielen Jahren in Nürnberg und schreibt für das Poppen.de-Magazin als Gastautorin 
 

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